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In Rodenkirchen (Stadtteil von Köln) gibt es eine kleine aber feine Kartbahn, auf der ich beim FT9 von F1Total fuhr. Es ist ganz in der Nähe von Schumis Heimat.
Hier die Anschrift der Kartbahn in Rodenkirchen:
Kartcenter Cologne GmbH
Kelvinstrasse 5-7
50996 Köln-Rodenkirchen
Deutschland
Telefon: 02236 - 878888
Homepage: www.kartcenter-cologne.de
Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Sa: 12:00 Uhr bis 23:00 Uhr
So: 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Feiertage: 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Persönliche Bestzeit: 27,27 Sekunden
Rundenrekord: 25,90 Sekunden (ohne Gewähr)
Und jetzt zu den Kriterien:
| Streckenführung: |
Unmittelbar nach der Ziellinie geht es in eine 180°-Linkskurve, bei der man möglichst viel Schwung mitnehmen muss. Denn gleich nach der Kurve geht es über die Brücke und dann auf die längeste Gerade. Am Ende dieser Geraden befindet sich die Steilwandkurve, eine 90°-Linkskurve die (mit angewärmten Reifen) voll geht. Unmittelbar danach folgt eine weitere 180°-Linkskurve, bei der man eine enge oder eine etwas weitere Linie wählen kann. In einem 90°-Rechtsknick geht es auf die erste 180°-Rechtskurve zu. Da sollte man sich bei der Ausfahrt nicht ganz raustreiben lassen, denn kurz darauf folgt schon wieder eine 180°-Linkskurve. Dann gibt es eigentlich ein S, das man aber beim Fahren gar nicht merkt. Wichtig ist nur, dass man nicht an der rechten Bande bleibt. Erst nach diesem "S" muss man ein wenig rechts ausholen, um die 90°-Linkskurve voll zu nehmen. Danach geht es in einer ca. 110°-Rechtskurve auf die Start-Ziel-Gerade.
Es hat viele 90° oder 180° Kurven, aber in der Schlussphase auch ein paar andere. Die 180°-Kurven kann man zumeist recht schnell durchfahren, bei einer muss man aber auch etwas härter abbremsen. Eine ziemlich gute Mischung, was 4 Punkte verdient.
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| Streckenbelag: |
Der erste Eindruck vom Belag ist: rutschig. Aber wenn man dann mit dem Kart auf der Bahn ist, kann man diesen Eindruck getrost wieder vergessen. Der Grip ist auch bei kalter Bahn vorhanden. Das einzige Manko ist, dass der Belag auf und vor allem auf der Geraden nach der Brücke extrem holprig ist. Auch bei der Steilkurve ist es zum Teil noch ein wenig holprig. Daher gibt es für den Streckenbelag die Durchschnittswertung, 3 Punkte. |
| Karts: |
Mein Kart (Nummer 7) muss gut gewesen sein, abgesehen vom rumgehüpfe (was aber am Belag liegt) konnte ich mich nicht beklagen. Andere hatten da grössere Probleme. Der Leistungsunterschied zwischen den einzelnen Karts ist teilweise übel, bis zu einer Sekunde Unterschied haben gewisse Leute festgestellt. Da die Karts aber immerhin bequem und ansonsten gut ausgerüstet sind, gebe ich trotzdem 3 Punkte. |
| Überholmöglichkeiten: |
Überholen ist möglich, aber man muss ein bisschen aggressiv zu Werke gehen oder auf einen Fehler des Vordermannes warten. Vor den 180°-Kurven kann man innen jeweils versuchen vorbeizustechen, oder aber mit einer anderen Linienwahl besser herauszubeschleunigen. So richtig wollte mir das aber nie gelingen... Naja, 3 Punkte dafür. |
| Kerbs: |
Kerbs sind nur aufgepinselt und machen daher nicht wirklich viel Sinn. Daher gibts dafür auch nur 1 Punkt. |
| Streckenlänge: |
Auf der Homepage steht, dass die Strecke 380m lang ist. Dies gibt gemäss meiner Bewertungsskala nur 2 Punkte. Schade eigentlich, 3 wären da schon verdient, aber ich halte mich an meine Skala. |
| Banden: |
Auf den ersten Blick sehen die Banden sehr vielversprechend aus. Wenn man nicht gerade einen Crash baut, kann man auch ein wenig auf die Banden drauf fahren, da sie unten nur leicht ansteigend sind. In der Umsetzung sieht das dann etwas anders aus. Wenn man beim beschleunigen die Banden berührt, wird man gnadenlos abgebremst. Und wenn man bei den schnellen Kurven (die voll gehen) die Banden leicht berührt, springt das Kart gleich auf, was nicht ganz ungefährlich ist. Immerhin sind die gefährlichen Stellen noch vor dieser Bande mit Reifen gesichert, daher kann man trotzdem 3 Punkte geben, da es so relativ sicher zu sein scheint (ich habe es nicht ausprobiert). |
| Umgebung: |
Die mit Pflanzen ausgelegte Kartbahn macht einen sehr sympathischen Eindruck, ich fühlte mich direkt wohl. Auch für Zuschauer hat es viel Platz, jeder, Teil der Strecke ist von irgend einer Position aus einsehbar. Es hat auch ein Bistro und einen Briefing-Raum, wo teilweise auch F1-Plakate und Ähnliches aufgestellt ist. Alles in allem sieht es sehr einladend aus. Dafür gibts gleich mal 5 Punkte. |
Mein persönlicher Erfolg in Rodenkirchen:
11. Platz beim FT9-GP (zusammen mit Kaizen5000 / 2006)
Schnellste Rennrunde beim FT9-GP (2006)
| Strecke |
Strecken-führung |
Belag |
Karts |
Überhol-möglichkeiten |
Kerbs |
Länge |
Banden |
Umgebung |
Total |
Durchschnitt |
| Faktor |
2.0 |
1.5 |
2.0 |
2.0 |
1.0 |
1.5 |
1.0 |
1.0 |
12.0 |
1.5 |
| Rodenkrichen |
8 (4) |
4.5 (3) |
6 (3) |
6 (3) |
1 (1) |
3 (2) |
3 (3) |
5 (5) |
36.5 (24) |
4.563 (3.00) |
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Übrigens: Die Strecke in Rodenkirchen war die 16. Strecke, auf der ich gefahren bin.
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